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In Theben-West erstreckt sich der gewaltige Friedhof der einstigen Hauptstadt Ägyptens. Während des Neuen Reichs (1540-1075 v. Chr.) legte Ägyptens Oberschicht prachtvolle Gräber an. An der Grenze zum Fruchtland entstanden eindrucksvolle Totentempel, um die Versorgung der verstorbenen Pharaonen im Jenseits zu sichern. Das Tal der Könige mit den Gräbern der bedeutendsten Herrscher lockt mit seinen geheimnisvollen Bildern vom Jenseits und der göttlichen Ewigkeit. Hier entdeckte Howard Carter 1923 den Grabschatz des Tutanchamun.
Beim Dörfchen Scheich Abd el-Qurnah und bei der antiken Handwerkersiedlung Deir el-Medina schildern die Gräberbilder in leuchtenden Farben die Lebenswelt der Menschen und ihre Glaubensvorstellungen. Weltberühmt ist das vollkommen mit Wandmalereien ausgestaltete Grab von Nefertari im Tal der Königinnen, das nach aufwändigen Restaurierungen z.Zt. wieder geschlossen ist.
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